Musikantenabend – Aufgspielt und gsonga

Am Samstag 17. Oktober hieß es wieder – Aufgspielt und gsonga -. Der herbstlich geschmückte Silberstollenkeller im alten Rathaus von Wüstenrot war auch an diesem Abend wieder gut gefüllt.

Den Auftakt machten die Huatlupfer, die anschließend alle Gäste, Musikanten und Sänger begrüßten. Die Solistengruppe des MGV Liederkranz Wüstenrot entführte uns in die Welt des Reinhard May.

Zahlreiche alte und neue Melodien folgten von verschiedenen Interpreten. Die ausgelegten Liedertexte luden die Gäste zum Mitsingen ein. Es wurde wieder geschunkelt und getanzt. Launige Geschichten und Gedichte aus der schwäbischen Heimat ergänzten die musikalischen Vorträge.

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von drei Musikanten der Volkstanzmusik Elmetritsch vom Hohenloher Gau des schwäbischen Albvereins. Mit Sackpfeifen, – den Hümmelchen, Flöten und einer hundert Jahre alten Quetsche, erhielten wir eine Kostprobe von alter, hohenlohischer Volkskunst.

Mit dem gemeinsam gesungenen Sierra Madre wurde wieder ein gelungener Musikantenabend beendet. Beim nächsten – Aufgspielt und gsonga – sehen wir uns wieder.

Uwe Holland

Zollernalbwanderung der Gesundheitswandergruppe

Zollernalbwanderung vom 2.7. -5.7.2026

Die Gipfelstürmer der Gesundheitswandergruppe Ortsgruppe Wüstenrot waren auf der Zollernalb. Nach einem ausgedehnten Frühstück im Haus der Volkskunst in Balingen-Dürrwangen wanderten wir los. Von Weilstetten über das Felsenmeer hoch zum Lochener Hörnle (952 m) mit seinen Hülenbuchwiesen. Die höchstgelegene Holzwiese der Schwäbischen Alb mit besonders interessanter Flora und Fauna. Weiter ging es zum Lochenstein (963 m) mit seinem imposanten Gipfelkreuz. Anschließend fuhren wir zu unserem Hotel in Hechingen-Stein und belegten unsere Zimmer. Am nächsten Tag nahmen wir eine etwas anstrengendere aber schöne Traufwanderung in Angriff. Nach dem etwa einstündigen Aufstieg auf den Heiligenkopf wanderten wir auf einem bequemen Traufweg über den Blasenberg mit herrlichen Ausblicken auf die Burg Hohenzollern, vorbei am Zollersteighof auf den Raichberg. Dann ging’s zum Hangenden Stein, über den Zollerngraben zum Backofenfelsen und weiter zum Zeller Horn. Am dritten Tag wanderten wir in Beuren los und erreichten nach ca. einer Dreiviertelstunde den Dreifürstenstein und wurden wieder mit unglaublichen Ausblicken belohnt. Der Name Dreifürstenstein geht auf die hier einst aufeinander stoßenden Fürstentümer Württemberg, Hohenzollern und Fürstenberg zurück. Auf bequemem Weg am Trauf entlang kamen wir zu einem Pfad, der uns wieder zurück nach Beuren brachte. Zum schönen Ausklang dieses Tages besuchten wir die Klosterkirche St. Luzen in Hechingen. Das ehemalige Franziskanerkloster gilt als eine der schönsten Spät-Renaissance-Kichen Süddeutschlands. Aus dem 4. Tag, unser Heimreisetag, machten wir noch einen Sightseeingtag. Beginnend mit dem Schloss in Haigerloch mit Schlosskirche und Atomkellermuseum, weiter zum Kloster Kirchberg mit einem Abschiedsblick auf die Schwäbische Alb. Ein Panorama von der Achalm bis zum Plettenberg. Zum Abschluss fuhren wir ins Schlosskaffee in Glatt. Hier gibt’s die größten Stücke Kuchen und Torten. Es war rundherum eine schöne Wanderausfahrt. I. S.-H.